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Die Dammmassage als Vorbereitung zur Geburt

Eine Geburt kann für den weiblichen Körper sehr anstrengend werden, da diese meistens über mehrere Stunden geht und dein Körper dabei in einen Ausnahmezustand gerät. Deine Hebamme wird immer wieder mit dir über diesen Vorgang sprechen und dich darauf hinweisen, dass dein Körper mit auf die Geburt vorbereitet werden muss, um eventuelle Verletzungen bei der Geburt zu vermeiden.

Schwangere Frau liegend hält Ultraschallbilder und MutterpassEine Möglichkeit um sich auf die kommende Geburt vorzubereiten ist die Dammmassage. Die Dammmassage ist dir in der Schwangerschaft nur zu empfehlen um deinen Körper auf die Geburt und deren Ablauf vorzubereiten. Während einer Geburt sollte es nicht nur dem Baby gut gehen, sondern auch dir als werdende Mutter. Sicherlich hat auch deine Hebamme dich bereits bei einem Vorsorgetermin darüber informiert, dass es während einer Geburt zu einem Dammriss kommen kann. Das ist nicht schädlich für dein Baby, kann aber bei dir als werdende Mutter unangenehm werden.

Wie entsteht ein Riss im Damm

Ein Dammriss kann nur durch eine zu starke Dehnung zustande kommen, eine Dehnung, die nur bei einer Geburt auftreten kann. Ein Dammriss ist das Einreißen des Gewebes zwischen Vulva und After. In den häufigsten Fällen reißt der Damm durch den Kopf des Babys ein, nur sehr selten können auch die Schultern des Neugeborenen an einem Dammriss schult sein. Der Dammriss während der Geburt wird immer in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt.

  1. Grad: Nur die Haut und das erste Untergewebe werden beschädigt.
  2. Grad: Die Dammmuskulatur wurde bei der Geburt durch den Baby Kopf oder die Baby Schultern verletzt.
  3. Grad: Risse in dem äußeren Afterschließmuskel.
  4. Grad: Risse der Schleimhaut.

Der Einriss des Damms wird von dir als Mutter während der Geburt nicht wirklich wahrgenommen. Auch dem Baby kann dieser Riss nicht schaden, da sich das Baby während der Geburt den Platz nimmt, den es braucht. Dir als Mutter wird der Dammriss erst auffallen, wenn dein Baby bereits auf der Welt ist und die Schmerzen der Geburt bei dir einsetzten. Es gibt nur sehr wenige Frauen, die nach einer Geburt noch unter den Folgen eines Dammrisses leiden. Ein Dammriss verheilt in der heutigen Zeit sehr gut.

Es kommt aber nicht immer zu einem Dammriss, die Geburt kann auch ohne Dammriss ablaufen. Während einer Geburt – und darüber wird dich deine Hebamme sicherlich auch informiert haben – kann es zu einem Dammschnitt kommen.

Der Dammschnitt während der Geburt

Der Dammschnitt ist eine weitere Alternative zum Riss im Damm. Bemerkt die Hebamme, dass es während der Geburt zu einem Dammriss kommen kann, weil eventuell der Kopf oder die Schultern nicht genügend Platz haben, dann kann es zu einem gezielten Dammschnitt kommen. Damit wird die Dauer der Geburt um einiges verkürzt. Auch bei einer Steißgeburt kann sich die Hebamme mit dem Arzt dazu entscheiden, einen Dammschnitt zu setzen. Jedoch musst du vor dem Dammschnitt genauso wenig Angst haben wie vor dem Dammriss. Der Dammschnitt wird immer während einer Presswehe vorgenommen, sodass du auch in diesem Fall nichts davon mitbekommen wirst. Nach der Geburt wird dieser Schnitt unter örtlicher Betäubung vernäht.

Während der Schwangerschaft kannst du aber mit einer Dammmassage diesen beiden Eventualitäten vorbeugen. Durch die Dammmassage kann ein Dammriss und auch ein Dammschnitt während der Geburt vorgebeugt werden. In den letzten Jahren hat man einen deutlichen Rückgang der Dammrisse und auch der Dammschnitte während der Geburt durch die Dammmassage festgestellt.

Die Dammmassage in der Schwangerschaft zur Vorbeugung während der Geburt

Dammmassage ÖlDer Dammschnitt ist auch heute während einer Geburt noch notwendig, wenn dein Baby nicht genug Platz hat, jedoch hat man festgestellt, dass der Dammschnitt eine nicht zu unterschätzende Wunde deines Intimbereiches ist. Um dem vorzubeugen, wird dir deine Hebamme in der Schwangerschaft als Vorbereitung zur Geburt die Dammmassage vorschlagen. Sei erst einmal offen für diese Methode in der Schwangerschaft als Vorbereitung zur Geburt. Die Dammmassage während der Schwangerschaft soll dazu beitragen das Gewebe vom Damm zu stärken und elastischer für die Geburt zu machen. Der Damm wird durch die Dammmassage besser durchblutet, was die Chancen steigen lässt, ohne einen Dammschnitt oder einen Damm-Riss durch die Geburt zu kommen. Außerdem wirst du dich durch die Dammmassage während der Schwangerschaft an die Dehnung die zur Geburt stattfindet gewöhnen, so bekommst du schon einmal eine kleine Vorstellung, wie es sich anfühlt wenn der Baby Kopf oder die Baby -Schultern sich während der Geburt vorschieben. Deine Angst vor der Geburt wird sich so verringern.

Die Massagen sind während der Schwangerschaft für dich und auch für dein Baby vollkommen ungefährlich. Jedoch ist die Dammmassage keine einhundert prozentige Garantie, dass sich bei der Geburt ein Dammschnitt vermeiden lässt.

Der richtige Zeitpunkt in der Schwangerschaft und die Vorbereitung

Die Massagen können von dir in der 34. Schwangerschaftswoche begonnen werden. Von da an hast du noch genügend Zeit, deinen Damm auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Wichtig für dich ist, dass du die Dammmassage mehrmals die Woche durchführst und das für 5- 10 Minuten. Am besten, Du nimmst dir in deiner Schwangerschaft dafür eine bestimmte Tageszeit vor. Du kannst während deiner Schwangerschaft ein kleines Ritual daraus machen, um dich auf die Massagen einzustimmen. Such dir vor allem einen ruhigen und stillen Ort.

Die Vorbereitung besteht für dich darin, deine Hände zu säubern – auch gerne mit Desinfektionsmittel. Du kannst vorher auch gerne ein Bad nehmen, um dich etwas zu entspannen und dich warm und wohl zu fühlen, so wie es dein Baby auch gerade tut. Für die Dammmassage wirst du ein dir angenehmes Öl benötigen. Such dir ein Massageöl aus, wo dir der Duft gefällt und was dir angenehm ist. Mandelöl, Jojobaöl oder ein spezielles Dammmassageöl eignen sich für die Dammmassage in der Schwangerschaft. Da die eigentliche Dammmassage nur 10 Minuten dauert, solltest du dir also genügend Zeit nehmen. Deinem Baby wird diese Entspannungszeit ebenfalls gut tun. Du selber solltest die Massage als Vorbereitung zur Geburt sehen und dich dieser Methode öffnen.

Die Durchführung in der Schwangerschaft

Um die Massage durchführen zu können, solltest du dir eine angenehme Sitzposition suchen. Manche Frauen kommen am besten an den Damm in einer halb sitzenden Position, andere Frauen erreichen den Damm besser im Stehen. Probier es dir einfach aus und such dir deine passende Position. Nun nimmst du das Öl auf die Fingerspitzen, wärme es am besten durch verreiben etwas an.NeugeborenesDer Daumen wird bei der Dammmassage von dir eingeführt und der Zeigefinger massiert den Damm von außen. Durch kreisende Bewegungen lockerst du so das Gewebe des Damms. Wenn du dir bei der Dammmassage eine Uhr vorstellt, befindet sich das Gebiet, welches du massierst zwischen drei und neun Uhr. Als nächsten Schritt kannst, versuchen deinen Damm abwärts zu dehnen in Richtung sechs Uhr. Dafür nimmst du erst einen Finger und später zwei. Diese kannst du bei der Dehnung auch spreizen. Hier kannst du ohne Bedenken in den Dehnungsschmerz reingehen. Zwei bis dreimal Einatmen und Ausatmen und die Dehnung lockern. Wenn du das einige Male wiederholt hast, wirst du feststellen, dass sich das Gewebe wesentlich lockerer anfühlen wird.

Eins ist jedoch wichtig quäle dich mit der Massage bloß nicht. Das musst du während deiner Schwangerschaft nicht tun. Es gibt natürlich während einer Schwangerschaft auch die Möglichkeit diese Massage als Vorbereitung zur Geburt mit dem Partner zusammen durchzuführen. Überlegt euch beide ob Ihr das wollt.

Das solltest du beachten

Ganz wichtig bei einer Dammmassage ist es sich vorher richtig vorzubereiten. Geh mit einem offenen Gefühl in die Dammmassage. Denk daran, dass es zur Geburt beitragen kann und das es dir und auch deinem Baby helfen kann. Wer sich absolut nicht damit anfreunden kann, sollte die Dammmassage nicht durchführen, der gewünschte Effekt könnte ausbleiben. Alle Bewegungen, die du während der Dammmassage durchführst, sollten langsam gemacht werden und mit Ruhe. Bei schnellen und ruckartigen Bewegungen besteht eine Verletzungsgefahr, die du sicherlich vermeiden willst. Die Dammmassage ist immerhin dafür da, um dir und deinem Baby die Geburt zu erleichtern. Nach der Massage solltest du das überschüssige Öl entfernen. Der Damm wird während der Massage genügend Öl aufnehmen und benötigt deswegen kein weiteres.

Das richtige Öl für die Dammmassage

Wir haben bereits oben schon kurz einige Öle erwähnt, die du während der Dammmassage verwenden kannst. Eigentlich eignen sich bei einer Dammmassage alle pflanzlichen Öle, die man im Handel oder in der Apotheke kaufen kann. Es würde zur Not auch Gleitgel geeignet sein. Einige Hebammen empfehlen immer wieder das Muskatellersalbeiöl. Es soll ein hochwirksames stresslösendes und krampflösendes Öl sein, das sich in diesem Bereich besonders eignet. Besprich dich in diesem Bereich mit deiner Hebamme, wenn du zur Vorbereitung auf die Geburt zu ihr gehst. Einige Hebammen bieten auch immer wieder eigene Ölmischungen für die Dammmassage an. Du kannst auch die Ölmischungen von Weleda in Anspruch nehmen.

Wir hoffen wir konnten dir einiges zur Dammmassage erklären und dich etwas auf die Geburt und die Vorteile einer Dammmassage einstimmen. Nimm dir in deiner Schwangerschaft Zeit für die Dammmassage und versuche dich dabei zu entspannen, um dir und deinem Baby etwas Gutes zu tun.

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